Das Collegium Hungaricum Berlin verfolgt das Ziel, ein modernes, europaorientiertes Bild von der Kultur Ungarns zu vermitteln, kulturelle und wissenschaftliche Kontakte transnational auszubauen. Das Institut ist Gastgeber der Künstlergruppe doubleNegatives Architecture (dNA) die ein maschenartiges virtuelles Netzwerk über und um das Gebäude entstehen lässt. Sensoren nehmen die physikalischen Daten der Umgebung auf: Temperatur, Windrichtung, Geräusche und Lichtverhältnisse. Die gesammelten Daten werden von einer Software übersetzt und in Netzstrukturen umgewandelt. So kann der Zuschauer die klimatischen Veränderungen der Umgebung anhand der sich wandelnden Struktur des Gebäudes nachvollziehen.
Die Galerie [DAM]Berlin ist Teil eines umfassenden Konzeptes der Kunstvermittlung welches sich ausschließlich der Digitalen Kunst widmet. Seit 2003 präsentiert sie in ihren Räumlichkeiten sowohl zeitgenössische, junge Positionen als auch bedeutende Pioniere. Weitere Komponenten des [DAM] Projektes sind das Online-Museum und der d.velop digital art award [ddaa]. Die ausgestellten Arbeiten sind Teil der transmediale.09 Ausstellung.
Climate Hack ist ein Workshop für aufstrebende Wissenschaftler, Designer und Künstler zur Umdeutung des internationalen politischen Klimas mit Mitteln, die außerhalb der traditionellen politischen Rhetorik liegen.
Drifting Islands ist eine öffentliche, partizipatorische Diskussion organisiert von der transmediale.09, dem 'Letterkenny Regional Cultural Centre' und dem Projekt 'Lovely Weather' von Leonardo/Olats.
Welche Kunstwerke thematisieren das Verhältnis von Klimawandel und Inselleben, und auf welche Art und Weise tun sie das?
Wie verhalten sich Insulaner der verschiedensten geographischen Zonen zu den Tendenzen globaler Erwärmung?
Gibt es diesbezüglich Unterschiede zwischen mediterranen, pazifischen oder atlantischen Inseln?
Zur Teilnahme an der Online-Diskussion, bitte auf der Liste von Yasmin, dem Netzwerk für Kunst und Wissenschaft registrieren: media.uoa.gr/yasmin
So unterschiedlich die Formen von Videokunst heute sind, und so schnell die Entwicklung voranschreitet, ist auf die Frage der bestmöglichen Präsentation keine eindeutige Antwort zu geben. So funktioniert die eine Arbeit vielleicht auf dem Display eines Handys, die andere als im Loop laufende Installation im musealen Raum und eine dritte etwa mit Monitor und Kopfhörer. In Kooperation mit dem Kino Babylon Mitte laden Sie Ivo Wessel und Olaf Stüber ein, ihre Obsession für diese Form von Videokunst zu teilen. So monatlich wie möglich, immer an einem Freitag, immer um Mitternacht.