Für den Artvertiser sind der Potsdamer Platz in Berlin, die Puerta del Sol in Madrid, der Times Square in New York und andere dicht beworbene Orte potentielle Ausstellungsräume. Mit dem Artvertiser können Künstler die Topologie einer Stadt visuell neu überziehen. Zu sehen ist das allerdings nur mithilfe jener optischen Apparate, die in ihrer Ästhetik der Vergangenheit, in ihrer Funktion jedoch der Zukunft verschrieben sind.
An drei Abenden während der transmediale.10 wird mit Yvette Matterns From One To Many ein Regenbogen die Berliner Nacht erhellen: Eine gigantische Laserkanone projiziert einen siebenfarbigen Laserstrahl vom HKW zum Fernsehturm und verbindet so zwei wichtige architektonische Sehenswürdigkeiten im alten Ost-, bzw. Westteil der Stadt. ...mehr
Heute Abend, am 2. Februar 2010, ist es endlich so weit: mit dem Beginn der transmediale.10 wird die Zukunft Gegenwart. Seien Sie herzlich eingeladen, im Haus der Kulturen bei freiem Eintritt jetzt gleich mit uns die Eröffnung des Festivals zu feiern! Willkommen in der Zukünftigkeit ... Jetzt!
In jedem Film dieses Programms stehen eine oder mehrere Personen für einen solchen Prozess, den die Künstler imitieren, persiflieren, konfrontieren oder analysieren.
As part of the Opening Gala, transmediale.10 is proud to present an extraordinary collaboration in which Shanghai-based digital artist and computer hactivist aaajiao (Xu Wenkai) joins forces with one of the pioneers of Germany's electronic music, Byetone (Olaf Bender).
In Anlehnung an H.G. Wells Klassiker Die Zeitmaschine präsentiert die transmediale.10 die beiden Performances self_resolution der Berlinerin Andrea Lange und die Weltpremiere La Chambre Des Machines von MartinMessier & Nicolas Bernier aus Montreal.
Elektrolab ist die erste von zwei Performances zum Thema Atemporalität und Elektrizität. In dieser Performance erleben wir das audiovisuelle Schauspiel der Elektrizitätsgewinnung: eine Batterie wird von Rachida Ziani&Dewi de Vree auf der Bühne gebaut und auseinander genommen...
Das Stück cl_loop lebt von der Faszination für die Materialität und die kinetische Seite des Tons, sowie von unkonventionellen Tonquellen. Für cl_loop nutzt Pe Lang drei kleine batteriebetriebene Apparate: zwei gegensätzliche Transformatoren und einen Elektromagnet.
Mit Pattern Recognition präsentieren transmediale.10 und CTM.10 zwei audiovisuelle Performances von weltberühmten Künstlern, die sich beide mit der Materialität bewegter Bilder beschäftigen. Mit test pattern tritt Ryoji Ikeda zum ersten Mal live bei der transmediale auf. Jürgen Reble & Thomas Kröner zeigen anschliessend ihr Werk Materia Obscura.
Was passt besser zu einem Festival, das durch und durch der Zukünftigkeit gewidmet ist, als der Glockenturm als traditioneller Zeitanzeiger? Einläuten wird die transmediale.10 deshalb der Musiker und Komponist Charlemagne Palestine mit seinem Konzert im Tiergarten Carillon unmittelbar neben dem HKW. Das Gebäude ist eines der weltweit grössten Carillons überhaupt und birgt ein einmaliges Hörerlebnis in Raum, Zeit und Geschichte.