Für den Artvertiser sind der Potsdamer Platz in Berlin, die Puerta del Sol in Madrid, der Times Square in New York und andere dicht beworbene Orte potentielle Ausstellungsräume. Mit dem Artvertiser können Künstler die Topologie einer Stadt visuell neu überziehen. Zu sehen ist das allerdings nur mithilfe jener optischen Apparate, die in ihrer Ästhetik der Vergangenheit, in ihrer Funktion jedoch der Zukunft verschrieben sind.
An drei Abenden während der transmediale.10 wird mit Yvette Matterns From One To Many ein Regenbogen die Berliner Nacht erhellen: Eine gigantische Laserkanone projiziert einen siebenfarbigen Laserstrahl vom HKW zum Fernsehturm und verbindet so zwei wichtige architektonische Sehenswürdigkeiten im alten Ost-, bzw. Westteil der Stadt. ...mehr
Seit der Wirtschaftskrise ist die Kreativindustrie zum Standortfaktor geworden. Politiker schwärmen von einem neuen Wachstumsmarkt, der bald die Automobilindustrie überflügeln soll. Wir fragen: Wie sehen die veränderten Rahmenbedingungen im Verhältnis zwischen Kunst und Kapital aus? Möglicherweise ist es bald nicht mehr so, dass die Wirtschaft der Kultur beim Wachsen und Werden hilft, sondern umgekehrt.
Im Panel ART 2.0 werden unterschiedliche Strategien der künstlerischen Aneignung diskutiert und die eingeladenen Künstler werden ausgewählte Arbeiten präsentieren, an denen sich ein neuer Umgang mit Autorenschaft, geistigem Eigentum und die Interaktion von Individuen mit Communities diskutieren lassen.
Heute Abend, am 2. Februar 2010, ist es endlich so weit: mit dem Beginn der transmediale.10 wird die Zukunft Gegenwart. Seien Sie herzlich eingeladen, im Haus der Kulturen bei freiem Eintritt jetzt gleich mit uns die Eröffnung des Festivals zu feiern! Willkommen in der Zukünftigkeit ... Jetzt!
Das Projekt Default to Public veranschaulicht am Beispiel von Twitter die Unterschiede zwischen digitaler Selbstdarstellung und physischer Privatsphäre....
Jede der sechs Arbeiten in diesem Programm untersucht mit künstlerischen Mitteln ein anderes Kommunikationsmedium; so entsteht ein Kaleidoskop dieser für die Moderne so unentbehrlichen Technologien.
In diesem Programm werden vier Werke gezeigt, die sich mit dem Spannungsverhältnis auseinander setzen, in dem sich der menschliche Körper in seiner sich ständig verändernden Umgebung befindet.